Mobile Bodenprobenahme auf iPhone & iPad
Wer schon einmal mit einem Klemmbrett in der einen Hand, einem GPS-Handgerät in der anderen und einem Stapel Probenbeutel in den Westentaschen über ein Feld gelaufen ist, kennt das Prozedere: Proben-ID aufschreiben, auf den GPS-Bildschirm schielen, Koordinaten auf ein schlammverschmiertes Formular kritzeln und hoffen, dass man später am Fahrzeug noch alles lesen kann.
Es geht besser. Ihr iPhone oder iPad hat bereits einen GPS-Empfänger, eine Kamera, einen Barcode-Scanner und ein Bildschirm, den man tatsächlich ablesen kann. GoGIS macht daraus ein Spezialwerkzeug für die Bodenprobenahme, das den gesamten Arbeitsablauf abdeckt — von der Erstellung des Proberasters bis zum Export der Ergebnisse.
Das Problem mit der herkömmlichen Probenahme
Herkömmliche Arbeitsabläufe bei der Bodenprobenahme nutzen mehrere voneinander getrennte Werkzeuge: ein GPS-Handgerät zur Navigation, Papierformulare für die Dateneingabe, eine separate Liste für Proben-IDs und einen Laptop im Büro, um alles zusammenzuführen. Daten werden zwei- bis dreimal übertragen, und jede Übertragung ist eine Fehlerquelle. Beutel-Etiketten werden vertauscht, Koordinaten verdreht, und wenn die Laborergebnisse zurückkommen, ist niemand mehr sicher, welche Probe von wo stammt.
So löst GoGIS das Problem
GoGIS fasst den gesamten Arbeitsablauf in einem Gerät und einer App zusammen. So funktioniert es in der Praxis:
1. Feldgrenzen einrichten
Laden Sie Ihre Feldgrenzen aus einer Shapefile-, GeoPackage- oder KML-Datei — je nachdem, was Ihre Agrarsoftware oder Ihr Berater liefert. Die Polygone dienen als Behälter für Ihr Proberaster.
2. Proberaster erstellen
Wählen Sie Ihr Feldpolygon und tippen Sie auf das Probenwerkzeug. GoGIS erzeugt ein nummeriertes Raster von Probenpunkten innerhalb der Grenze. Sie bestimmen die Zellengröße in Hektar oder Acres und können Drehung und Versatz des Rasters anpassen, um es an Reihen auszurichten oder Hindernisse zu umgehen. Jeder Punkt erhält automatisch eine fortlaufende Nummer.
3. Per GPS zu jedem Punkt laufen
Sobald das Raster erstellt ist, gehen Sie ins Feld. GoGIS zeigt Ihre GPS-Position live auf der Karte mit einem Näherungskreis um den nächsten Probenpunkt. Laufen Sie darauf zu — die Anzeige aktualisiert sich in Echtzeit. Wenn Sie nah genug sind, wird der Punkt grün hervorgehoben, sodass Sie wissen, dass Sie an der richtigen Stelle sind.
4. Daten erfassen
Tippen Sie auf den Probenpunkt, um das Attributformular zu öffnen. Tragen Sie Ihre Beobachtungen ein — Bodenfarbe, Textur, Feuchtigkeit, Tiefe, was immer Sie an Feldern definiert haben. Scannen Sie den Barcode auf Ihrem Probenbeutel direkt in ein Textfeld — suchen Sie nach dem Barcode-Symbol neben jedem Textfeld, um den Scanner zu aktivieren. Machen Sie ein Foto des Bohrkerns oder der Standortbedingungen. Speichern Sie, und der Punkt wird grün, um anzuzeigen, dass er besucht wurde.
5. Integrierte Qualitätskontrolle
Jeder Probenpunkt erfasst automatisch Metadaten, die Sie sonst manuell nachverfolgen müssten:
- Übergeordnete ID — verknüpft jeden Probenpunkt mit dem Feldpolygon, zu dem er gehört
- Erfassungskoordinaten — zeichnet auf, wo Sie tatsächlich standen, nicht nur wo der Rasterpunkt liegt
- Abstandsversatz — zeigt, wie weit Sie vom Zielpunkt entfernt waren, als schnelle Qualitätskontrolle für Ihren Berater oder das Labor
Warum der Abstand wichtig ist: Wenn eine Probe 50 Meter vom Zielpunkt entfernt genommen wurde, ist das wissenswert. Vielleicht lag ein Gewässer im Weg, vielleicht driftete das GPS, vielleicht wurde der falsche Punkt angesteuert. Das Abstandsfeld macht es einfach, Ausreißer zu erkennen und zu überprüfen.
6. Exportieren und Teilen
Wenn Sie fertig sind, exportieren Sie die vervollständigte Ebene als Shapefile, GeoJSON, CSV oder KML — komplett mit allen Attributdaten, Koordinaten und Fotos in einer ZIP-Datei gebündelt. Senden Sie sie an Ihren Berater, laden Sie sie auf Ihre Agrarverwaltungsplattform hoch oder öffnen Sie sie in QGIS oder ArcGIS für weitere Analysen.
Was Sie nicht mehr brauchen
- Ein separates GPS-Handgerät
- Papierformulare und Klemmbretter
- Manuelle Übertragung im Büro
- Einen separaten Barcode-Scanner
- Mobilfunkempfang — alles funktioniert offline
Nicht nur für Bodenproben
Der gleiche rasterbasierte Probenahme-Arbeitsablauf eignet sich für jede Feldaufgabe, bei der Punkte innerhalb einer Grenze abgelaufen werden müssen: Umweltgutachten, Vegetationserhebungen, Kontaminationsprobenahme, Feuchtgebietskartierungen. Grenze definieren, Raster erstellen, Daten erfassen.
Testen Sie es in Ihrer nächsten Feldsaison
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