Einstieg mit Ihren Daten

Sie haben GIS-Dateien. Sie haben ein iPhone oder iPad. So gelangen Sie von einer Datei in Ihrem Posteingang zu einer vollständig gestalteten, durchsuchbaren Karte in Ihrer Hand.

Schritt 1: Dateien in GoGIS importieren

GoGIS öffnet die gängigsten Raumformate — Shapefiles (.shp in einem .zip), GeoJSON, KML, KMZ, GeoPackage (.gpkg) und CSV mit Koordinatenspalten. Das Vorgehen ist für alle gleich.

In GoGIS importieren

Komprimieren Sie zunächst Ihre Datendateien auf Ihrem Computer. Bei Shapefiles stellen Sie sicher, dass .shp, .shx, .dbf und .prj alle in derselben ZIP-Datei sind — GoGIS entpackt sie automatisch. Für GeoJSON, KML, GeoPackage und CSV können Sie sie komprimieren oder so lassen, wie sie sind.

Übertragen Sie dann die Dateien auf Ihr iPhone oder iPad und in GoGIS. Es gibt mehrere Möglichkeiten:

GoGIS übernimmt die Details: Shapefiles werden automatisch entpackt, KMZ-Archive werden extrahiert, GeoPackage-Dateien mit mehreren Tabellen erstellen einen Layer pro Tabelle, und CSV-Dateien fragen Sie, welche Spalten Ihre Koordinaten enthalten.

Importieren einer Datei in GoGIS über die Importschaltfläche
Der Dateiauswähler öffnet Google Drive, iCloud Drive oder jeden Speicher auf Ihrem Gerät — wählen Sie Ihre Dateien aus und tippen Sie auf Öffnen zum Importieren.

Schritt 2: Karte erkunden

Sobald Ihre Datei geladen ist, sehen Sie Ihre Objekte auf der Karte. Zusammenkneifen zum Zoomen, Ziehen zum Verschieben. Ihre Daten sind auf Apple Maps überlagert.

Das Layer-Panel auf der linken Seite zeigt jeden geladenen Layer. Tippen Sie auf das Augensymbol, um einen Layer ein- oder auszublenden. Langes Drücken zum Neuanordnen. Wenn Sie mehrere Dateien geladen haben, stapeln sie sich — Überschwemmungsgebiete unter Flurstücken unter Probenahmepunkten, zum Beispiel.

Ihr GPS-Standort erscheint als blauer Punkt. Tippen Sie darauf, um die Karte auf Ihren Standort zu zentrieren. Nützlich im Gelände, wenn Sie sehen wollen, in welchem Flurstück oder welcher Zone Sie sich befinden.

Auf der Karte geladene Daten mit sichtbarem Layer-Panel
Ihre Daten werden sofort auf der Karte geladen — zusammenkneifen zum Zoomen, ziehen zum Verschieben und Objekte über dem Satellitenbild erkunden.

Schritt 3: Objekt inspizieren

Tippen Sie auf ein beliebiges Objekt auf der Karte — eine Flurstückgrenze, einen Punkt, ein Straßensegment — um dessen Attribute zu sehen. Ein Panel gleitet nach oben und zeigt jedes Feld und jeden Wert, der in diesem Objekt gespeichert ist: Eigentümername, Flurstück-ID, Zonencode, Fläche, was auch immer Ihre Daten enthalten.

Das ist der schnellste Weg, "Was ist das?" zu beantworten, wenn Sie davor stehen. Kein Öffnen eines Laptops, kein Starten eines Desktop-GIS und kein Navigieren zum richtigen Ort. Einfach antippen.

Antippen eines Objekts zum Anzeigen seiner Attributwerte
Tippen Sie auf ein beliebiges Objekt, um sein vollständiges Attributblatt zu sehen — jedes Feld aus Ihren Quelldaten, bereit zum Anzeigen oder Bearbeiten.

Schritt 4: Legende einrichten

Rohdaten auf einer Karte sind nützlich, aber farbkodierte Daten erzählen eine Geschichte. GoGIS ermöglicht es Ihnen, ein beliebiges Attribut auszuwählen und Farben automatisch basierend auf dessen Werten zuzuweisen.

Öffnen Sie die Layer-Einstellungen und tippen Sie auf "Legende". Wählen Sie das Attribut, das Sie visualisieren möchten — Nutzungsartcode, Bodentyp, Rohrmaterial, Zonenklassifizierung, was für Ihre Daten sinnvoll ist. GoGIS liest die eindeutigen Werte und weist jedem eine bestimmte Farbe zu. Für numerische Felder kann es stattdessen abgestufte Bereiche erstellen.

Das Ergebnis: Sie sehen Muster auf einen Blick. Landwirtschaftliche Flurstücke in Grün, gewerbliche in Blau, Wohngebiete in Gelb. Rohrzustände farbkodiert von gut bis kritisch. Feldgrenzen nach Fruchtart eingefärbt.

Layer-Panel mit Legende und Magnitudenbereichen
Das Layer-Panel zeigt die vollständige Legende — hier Erdbebenmagnitudenbereiche von 0.0 bis 7.1, jeder Bereich mit seiner eigenen Farbe.
Karte mit farbkodierten Erdbebenpunkten nach Magnitude
Dieselben Daten auf der Karte — nach Magnitude farbkodiert, sodass Muster sofort erkennbar sind.

Schritt 5: Beschriftungen hinzufügen

Manchmal müssen Sie einen Wert auf der Karte sehen, ohne jedes Objekt antippen zu müssen. Setzen Sie ein Anzeigeattribut und GoGIS rendert es als Textbeschriftung neben jedem Objekt — Flurstück-IDs an Grundstücksgrenzen, Straßennamen entlang von Wegen, Probennummern an Entnahmepunkten.

Öffnen Sie die Layer-Einstellungen und wählen Sie, welches Attribut angezeigt werden soll. Beschriftungen erscheinen bei geeigneten Zoomstufen, damit die Karte bei weit herausgezoomter Ansicht nicht überladen wirkt, aber das Detail ist vorhanden, wenn Sie hineinzoomen.

Beschriftungen mit Attributwerten auf der Karte
Erdbebenmagnitudenbeschriftungen direkt auf der Karte angezeigt — kein Antippen zum Ablesen der Werte erforderlich.

Schritt 6: Mit der Attributtabelle suchen und filtern

Wenn Sie ein bestimmtes Objekt finden müssen — ein Flurstück nach Eigentümername, einen Versorgungsmast nach ID, einen Probenpunkt nach Nummer — öffnen Sie die Attributtabelle. Sie zeigt jedes Objekt des Layers als Zeile mit jedem Attribut als Spalte, ähnlich wie eine Tabellenkalkulation.

Tippen Sie in die Suchleiste, um über alle Spalten zu filtern. Sie suchen "Müller"? Jedes Objekt mit "Müller" in einem beliebigen Feld erscheint sofort. Tippen Sie auf eine Spaltenüberschrift, um nach diesem Feld zu sortieren — erneut tippen, um die Reihenfolge umzukehren. Tippen Sie auf eine beliebige Zeile und die Karte springt direkt zu diesem Objekt und hebt es hervor.

Hier schließt GoGIS die Lücke zwischen "Kartenanzeige" und "Datenwerkzeug". Sie schauen nicht nur Formen an — Sie fragen Ihre Daten ab, finden die spezifischen Objekte, die Sie benötigen, und navigieren im Gelände zu ihnen.

Attributtabelle mit Suchfilterung
Die nach Magnitude sortierte Attributtabelle — tippen Sie auf eine Spaltenüberschrift zum Sortieren oder nutzen Sie die Suchleiste zum Filtern über alle Felder.

Was kommt als Nächstes?

Wenn Sie mit dem Laden und Erkunden Ihrer Daten vertraut sind, gibt es noch viel mehr, was Sie tun können:

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